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Sicherheit im Dunkeln

Biken im Dunkeln – die besten Tipps für Sicherheit und Spass

Velofahrerin mit Reflektoren an der Jacke und einem reflektierenden Helm fährt in der Nacht auf einem Veloweg.
11. März 2022

Velofahren tut gut und zwar in jeder Jahreszeit. Erfahre, warum Biken im Dunkeln toll sein kann und was du dabei beachten solltest.

Wenn die Tage kürzer werden, herrschen auf dem Arbeitsweg morgens oder auf dem Heimweg vom Training abends schnell andere Lichtverhältnisse. Unterwegs im Dunkeln ist die Sichtbarkeit im Strassenverkehr besonders wichtig. Wir zeigen dir, was du punkto Beleuchtung und Ausrüstung für die Fahrt in der Dämmerung oder in der Nacht beachten solltest. Denn auf deine Velofahrt solltest du auch im Dunkeln nicht verzichten: Gerade in den grauen Wintermonaten ist es wichtig, sich zu bewegen. Sport in jeglicher Form unterstützt neben unserer körperlichen auch unsere geistige Gesundheit. Bewegung hilft, besser zu schlafen und tagsüber mehr Energie haben. Zudem versorgt Bewegung das Gehirn mit Sauerstoff, setzt Glückshormone frei und ist Studien zufolge hilfreich gegen Depressionen und Ängste.

Los geht’s! Mit diesen 11 goldenen Regeln steht deiner nächsten Fahrt durch die Finsternis nichts mehr im Weg.


  1. Licht an – das brauchst du für die optimale Velobeleuchtung
  2. Mach dich auf der Strasse aktiv sichtbar
  3. Das solltest du auf die Fahrt mitnehmen
  4. Zieh dich warm an
  5. Akku geladen? Mach den Materialcheck
  6. Halte Augen und Ohren offen
  7. Passe deine Geschwindigkeit an
  8. Wähle deine Route sorgfältig aus
  9. Fahre lieber in einer Gruppe
  10. Nimm dein Mobiltelefon mit
  11. Hab Spass!

 


1.   Licht an – das brauchst du für die optimale Velobeleuchtung

Du brauchst Licht, damit du von anderen gesehen wirst und selbst die Strasse vor dir gut erkennen kannst. In der Schweiz ist in der Nacht und in der Dämmerung sowie in Tunnels ein ruhendes Licht vorne (weiss) und hinten (rot) obligatorisch. Achtung: Blinkende Lichter sind nicht erlaubt. Achte bei der Beleuchtung auf verschiedene und genügend Helligkeitsstufen sowie eine ausreichende Leuchtdauer. Die Front- und Rücklichter sollten wasserdicht und wetterfest sein. Vorteilhafter als Lichter mit Batterien sind solche mit Dynamobeleuchtung oder Akku, den du wieder aufladen kannst.

Gut zu wissenTipp:

Schalte die Leistung deiner Beleuchtung beim Bergauffahren zurück, da dir hier ein kürzerer Lichtstrahl genügt und du somit Batterie sparen kannst.

 

2. Mach dich auf der Strasse aktiv sichtbar

Achte darauf, bei jeder Richtungsänderung frühzeitig mit Handzeichen anzuzeigen, wohin du fährst. Verzichte zudem auf dunkle Kleidung und nutze eine Warnweste mit Reflektoren sowie Reflektor-Streifen an der Kleidung, am Helm und am Bike selbst. Die reflektierende Oberfläche wirft auftretendes Licht wie Strassenbeleuchtung oder Autolicht zurück – eine weitere gute Möglichkeit, die Aufmerksamkeit auf dich zu ziehen.

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3. Das solltest du auf die Fahrt mitnehmen

Sei für alle Fälle vorbereitet und bring je eine Reserve für Front- und Rücklicht mit. Empfehlenswert sind auch zusätzliche Kleidung zum Wechseln oder Überziehen sowie Heissgetränke, die bei Kälte warm halten. Für Notfälle solltest du eine Stirnlampe oder die Taschenlampe deines Mobiltelefons und ein Werkzeugset dabeihaben.

4. Zieh dich warm an

Die Temperaturen können gerade in der Dämmerung und je nach Fahrtwind schnell schwanken – und frieren macht definitiv keinen Spass. Setze auf atmungsaktive Kleidung im Zwiebelprinzip und nimm besser eine Schicht mehr mit.